Mehrwert für Ihr Unternehmen


Work-Life-Balance

Gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und zu halten wird für Unternehmen immer schwieriger. Dabei ist jeder Mitarbeiterwechsel teuer und die Einarbeitung aufwändig. Rentabler ist es, ein positives Arbeitsklima und Angebote zu schaffen, die den Arbeitgeber attraktiv machen, denn zufriedene und motivierte Mitarbeiter binden sich stärker an das Unternehmen und sind seltener krank. 

Laut einer Studie des Fürstenberg Instituts in Hamburg fühlen sich 79 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. Mitarbeiter, die aufgrund psychosozialer Probleme ihrer Arbeit nicht nachgehen können, verursachen hohe Kosten. So gehen der deutschen Wirtschaft jährlich 364 Milliarden Euro verloren.

Für Bewerber, insbesondere für hochqualifizierte Fachkräfte,  ist es entscheidend,  was der potentielle Arbeitgeber in Sachen Erfolg, Effektivität und Werteorientierung durch verbesserte Lebensqualität und Wohlbefinden der Arbeitnehmer, kurz Work-Life-Balance, unternimmt. Neben dem Einkommen spielen dabei Faktoren, wie gute Kommunikation, angenehmes Betriebsklima, Unternehmenskultur, Wertschätzung und Anerkennung, sinnerfüllte Arbeit, sowie gutes Führungsverhalten, eine wichtige Rolle.

Das Wissen darüber verbunden mit meinen bisherigen Erfahrungen über die positive Wirkung der kreativen Arbeit führte dazu, team-ART ins Leben zu rufen. Der Wunsch, Menschen dabei zu helfen, ihre eigene kreative Kraft zu entdecken, zu spüren und diese für sich selbst und andere zu nutzen, sowie Verbesserung der Kommunikation und des Umgangs miteinander in der Gruppe, stehen für mich im Vordergrund. Es ist viel Zeit, die man am Arbeitsplatz verbringt, und wenn das Arbeitsklima nicht stimmig ist, belastet dies die Psyche und in Folge den Körper.

Kreatives Arbeiten ist sehr vielfältig und kann gleichzeitig einen künstlerischen Anspruch haben, als auch Spaß bereiten, ohne dabei trivial zu sein. Meinen Erfahrungen nach haben viele Menschen Angst davor, sich kreativ zu betätigen, weil am Produkt ihrer Arbeit schnell zu sehen ist, ob sie „begabt“ sind oder nicht. Bei der Entwicklung des Konzepts für die Kunstevents ist diese Erkenntnis stets präsent und die Aufgabenstellung wird so konzipiert, das prozessorientiert gearbeitet wird und jeder sich für kreatives Tun öffnen kann, ohne dabei das Gefühl zu haben, vorgeführt zu sein.

Die TeilnehmerInnen erleben sich selbst positiv und als einen wichtigen „Baustein“ eines Ganzen, da die Arbeitsprozesse, die sonst oft auf einer abstrakten Ebene ablaufen, hier sichtbar werden. Es ist eine reale Aufgabe, die real im Jetzt zu bewältigen ist, es wird mit realen Materialien und Händen gearbeitet. Was im Berufsalltag nicht denkbar ist, wird hier als selbstverständlich angenommen. Ein Rollen- und Perspektivenwechsel findet statt: Die Chefin spielt plötzlich eine untergeordnete Rolle, der stille Programmierer ist der Ideengeber und die Sachbearbeiterin die Wortführerin. Die Stimmung ist entspannt, man kommt ins Gespräch und lacht gemeinsam. Es wird miteinander kommuniziert, entwickelt, nach Lösungen gesucht, all das ohne Druck, mit viel Freiheit und Begeisterung. Die Gruppe wächst zusammen, neue Kontakte entstehen, man tauscht sich aus und entdeckt neue Seiten und Qualitäten der ArbeitskollegenInnen, die bis dahin nicht zum Vorschein kamen. Es entsteht dabei ein Produkt „zum Anfassen“, ein Gesamtwerk, mit dem sich jeder identifizieren und seinen Beitrag sehen kann. Der gesamte Entstehungsprozess von der Idee bis zum fertigen Produkt, sowie die Beteiligung jedes Einzelnen sind dabei deutlich abzulesen. Die Tatsache, etwas gemeinsam erschafft zu haben, gibt der Gruppe ein zufriedenes Gefühl der Zusammengehörigkeit, bringt die Menschen näher, sorgt lange noch für Gespräche und gute Laune, und verbessert somit nachhaltig das Arbeitsklima…